Maca – Pflanze, Wurzel, Speicherorgan und Herkunft einfach erklärt
Maca ist eine niedrig wachsende Pflanze aus den Anden, die ein verdicktes unterirdisches Speicherorgan bildet. Dieses wird im Alltag meist als Maca-Wurzel bezeichnet. Botanisch besteht es jedoch hauptsächlich aus einem verdickten Hypokotyl und dem oberen Bereich der Pfahlwurzel.
Der botanische Name lautet Lepidium meyenii. Maca gehört zu den Kreuzblütlern und ist damit unter anderem mit Kresse, Senf, Rettich und verschiedenen Kohlarten verwandt.
Auf dieser Seite erfahren Sie, woher Maca stammt, wie die Pflanze aufgebaut ist und worin sich getrocknete Maca, Maca-Pulver, gelatinisierte Maca und Extrakte unterscheiden.
Weitere Pflanzenprofile finden Sie im Bereich Pflanzen. Grundlagen über Wurzeln, Rhizome und andere Pflanzenbestandteile bietet die Seite Pflanzenteile.
Maca ist eine niedrig wachsende Pflanze aus den südamerikanischen Anden. Genutzt wird hauptsächlich ihr verdicktes unterirdisches Speicherorgan. Obwohl dieses meist Maca-Wurzel genannt wird, besteht es botanisch vor allem aus dem Hypokotyl und dem oberen Bereich der Pfahlwurzel. Nach der Ernte wird Maca häufig getrocknet und zu Pulver oder anderen Produkten verarbeitet.
Maca im Überblick
| Deutscher Name | Maca, Peruanische Maca |
| Botanischer Name | Lepidium meyenii |
| Botanisches Synonym | Lepidium peruvianum |
| Pflanzenfamilie | Kreuzblütler beziehungsweise Kohlgewächse (Brassicaceae) |
| Wuchsform | niedrig wachsende krautige Pflanze mit bodennahen Blättern |
| Natürliches Verbreitungsgebiet | Andenregionen von Peru, Bolivien und Nordchile bis Nordwestargentinien |
| Traditioneller Anbau | besonders zentrale peruanische Anden |
| Typische Anbauhöhe | etwa 3.500 bis 4.500 Meter über Meer |
| Genutzter Pflanzenteil | verdicktes Hypokotyl mit oberem Bereich der Pfahlwurzel |
| Alltagsbezeichnung | Maca-Wurzel |
| Farbtypen | unter anderem cremefarben, gelb, rot, violett und schwarz |
| Typische Produktformen | getrocknete Maca, Pulver, gelatinisiertes Pulver und Extrakte |
Was ist Maca?
Maca ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lepidium und gehört zur Familie der Kreuzblütler.
Die Pflanze wächst niedrig und bildet ihre Blätter dicht über dem Boden. Unterirdisch entwickelt sie ein rundliches bis längliches Speicherorgan. Dieser Pflanzenteil steht bei der Nutzung von Maca im Mittelpunkt.
Der Begriff Maca kann jedoch unterschiedliche Dinge bezeichnen:
- die gesamte Maca-Pflanze
- das geerntete Speicherorgan
- getrocknete Maca
- Maca-Pulver
- gelatinisiertes Maca-Pulver
- Maca-Extrakt
- Lebensmittel oder Mischungen mit Maca
Für eine genaue Einordnung sollte deshalb beachtet werden, welche Form tatsächlich gemeint ist.
Wie lautet der botanische Name von Maca?
Der botanische Name lautet Lepidium meyenii.
In Fachtexten und auf Produkten findet man teilweise auch die Bezeichnung Lepidium peruvianum. Dieser Name wird botanisch als Synonym von Lepidium meyenii behandelt.
Beide Bezeichnungen können deshalb im Zusammenhang mit Maca vorkommen.
Ist Maca wirklich eine Wurzel?
Nur teilweise. Die Bezeichnung Maca-Wurzel ist im Alltag und im Handel weit verbreitet, botanisch jedoch vereinfacht.
Das verdickte unterirdische Speicherorgan besteht hauptsächlich aus zwei Bereichen:
- Hypokotyl: ein Bereich zwischen den Keimblättern und der Wurzel
- Pfahlwurzel: der obere Bereich der eigentlichen Hauptwurzel
Diese Bereiche verdicken sich und bilden gemeinsam das typische Maca-Speicherorgan.
Eine botanisch genauere Beschreibung lautet deshalb verdicktes Hypokotyl mit einem Anteil der Pfahlwurzel. Da diese Formulierung im Alltag umständlich ist, bleibt Maca-Wurzel eine gebräuchliche Bezeichnung.
Was ist ein Hypokotyl?
Das Hypokotyl ist ein Abschnitt der jungen Pflanze zwischen den Keimblättern und dem Wurzelbereich.
Bei vielen Pflanzen bleibt dieser Bereich relativ schmal. Bei Maca verdickt er sich dagegen deutlich und bildet zusammen mit dem oberen Wurzelbereich das Speicherorgan.
Das Maca-Speicherorgan ist deshalb botanisch weder einfach eine Wurzel noch ein Rhizom.
Wie sieht die Maca-Pflanze aus?
Maca wächst niedrig und bodennah. Im Verhältnis zum verdickten Speicherorgan bleibt der oberirdische Pflanzenteil eher unscheinbar.
Typische Merkmale sind:
- niedrige krautige Wuchsform
- bodennahe Blätter
- gelappte bis geteilte grüne Blätter
- kleine weissliche Blüten
- kleine trockene Früchte mit Samen
- verdicktes unterirdisches Speicherorgan
Blätter, Blüten und Früchte
Die Blätter wachsen dicht über dem Boden und können je nach Entwicklungsstadium unterschiedlich stark gelappt oder geteilt sein.
Maca bildet kleine, wenig auffällige Blüten. Wie bei Kreuzblütlern typisch besitzen die Blüten vier Kronblätter.
Nach der Blüte entstehen kleine trockene Früchte mit Samen. Die Samen dienen der Vermehrung, sind aber nicht der Pflanzenteil, der üblicherweise als Maca-Rohstoff verwendet wird.
Woher stammt Maca?
Lepidium meyenii stammt aus den südamerikanischen Anden. Das natürliche Verbreitungsgebiet umfasst Regionen in Peru, Bolivien, Nordchile und Nordwestargentinien.
Als Kulturpflanze ist Maca besonders eng mit den zentralen peruanischen Anden verbunden. Traditionelle Anbaugebiete liegen unter anderem in den Hochlagen der Regionen Junín und Pasco.
In welcher Höhe wächst Maca?
Maca wird traditionell in sehr grossen Höhen angebaut. Typisch sind ungefähr 3.500 bis 4.500 Meter über Meer.
Dort herrschen anspruchsvolle Bedingungen mit niedrigen Temperaturen, Frost, intensiver Sonneneinstrahlung, Wind und kurzen Vegetationsperioden.
Die niedrige Wuchsform ist gut an solche offenen Hochlandstandorte angepasst.
Wie sieht die Maca-Wurzel beziehungsweise das Speicherorgan aus?
Das unterirdische Speicherorgan kann rundlich, abgeflacht, kegelförmig oder länglich sein.
Form und Grösse können sich je nach Pflanze, Standort und Anbaubedingungen unterscheiden. Das Innere ist meist hell, während die äussere Haut unterschiedliche Farben besitzen kann.
Welche Farben gibt es bei Maca?
Maca wird häufig nach der Farbe der äusseren Haut des Speicherorgans unterschieden.
Bekannte Farbtypen sind beispielsweise:
- cremefarben oder weisslich
- gelb
- rosa
- rot
- violett
- grau
- schwarz
Gelbe Maca ist besonders verbreitet. Rote und schwarze Maca werden im Handel häufig als eigene Varianten angeboten.
Die unterschiedlichen Farbtypen sind jedoch normalerweise keine unterschiedlichen Pflanzenarten. Aus der Farbe allein lässt sich zudem keine pauschale Aussage über Qualität oder Eigenschaften eines Produkts ableiten.
Wie wird Maca geerntet und verarbeitet?
Wenn sich das unterirdische Speicherorgan ausreichend entwickelt hat, wird es aus dem Boden geerntet. Anschliessend werden Erde und oberirdische Pflanzenteile entfernt.
Maca kann frisch verarbeitet oder getrocknet werden. Traditionell werden die Speicherorgane häufig unter den trockenen Bedingungen des Hochlands über einen längeren Zeitraum getrocknet.
Warum wird Maca getrocknet?
Frische Maca besitzt einen höheren Wassergehalt und ist entsprechend weniger lange lagerfähig. Durch die Trocknung wird der Wassergehalt deutlich reduziert.
Getrocknete Maca lässt sich dadurch besser lagern, transportieren, mahlen und zu weiteren Produkten verarbeiten.
Während der Trocknung können sich unter anderem Geschmack, Farbe, Textur und Zusammensetzung des Rohstoffs verändern.
Wie schmeckt Maca?
Der Geschmack von Maca wird häufig als malzig, erdig, leicht nussig und teilweise süsslich beschrieben.
Je nach Rohstoff und Verarbeitung können zusätzlich leicht bittere, kohlartige oder kräftig pflanzliche Geschmacksnoten auftreten.
Farbtyp, Trocknung, Erhitzung und weitere Zutaten können den Geschmack eines Maca-Produkts beeinflussen.
Maca-Pulver, gelatinisierte Maca und Extrakt – was ist der Unterschied?
| Produktform | Vereinfachte Erklärung |
| Frische Maca | frisch geerntetes unterirdisches Speicherorgan |
| Getrocknete Maca | getrocknetes Speicherorgan |
| Maca-Pulver | gemahlene getrocknete Maca |
| Gelatinisierte Maca | wärmebehandeltes Maca-Produkt, bei dessen Herstellung die enthaltene Stärke gelatinisiert wird |
| Maca-Extrakt | durch ein zusätzliches Extraktionsverfahren gewonnenes Produkt |
| Maca-Mischprodukt | Produkt mit Maca und weiteren Zutaten |
Diese Produktformen unterscheiden sich bei Herstellung und Zusammensetzung und sind deshalb nicht automatisch miteinander vergleichbar.
Was ist Maca-Pulver?
Maca-Pulver entsteht normalerweise durch das Mahlen getrockneter Speicherorgane.
Es handelt sich grundsätzlich um mechanisch zerkleinerten Pflanzenrohstoff. Das Pulver enthält damit die Bestandteile des gemahlenen Ausgangsmaterials.
Maca-Pulver ist nicht automatisch ein Extrakt.
Was bedeutet gelatinisierte Maca?
Bei der Herstellung gelatinisierter Maca wird die im Rohstoff enthaltene Stärke durch Wärme und Feuchtigkeit verändert beziehungsweise gelatinisiert.
Der Begriff Gelatinisierung hat nichts mit tierischer Gelatine zu tun. Er beschreibt einen Vorgang bei der Verarbeitung von Stärke.
Gelatinisiertes Maca-Pulver unterscheidet sich deshalb von unbehandeltem Maca-Rohpulver.
Was ist ein Maca-Extrakt?
Ein Extrakt wird durch ein zusätzliches Extraktionsverfahren aus dem Maca-Rohstoff hergestellt.
Dabei werden bestimmte lösliche Bestandteile aus dem Ausgangsmaterial herausgelöst. Je nach Herstellungsverfahren können einzelne Stoffe oder Stoffgruppen dadurch anders konzentriert sein als im vollständigen Pflanzenpulver.
Eine bestimmte Menge Maca-Pulver und dieselbe Menge Maca-Extrakt sind deshalb nicht automatisch vergleichbar.
Welche natürlichen Bestandteile enthält Maca?
Das Maca-Speicherorgan enthält verschiedene natürliche Haupt- und Nebenbestandteile. Beschrieben sind unter anderem:
- Stärke und weitere Kohlenhydrate
- Ballaststoffe
- Eiweiss
- Fettsäuren
- Mineralstoffe
- Glucosinolate
- Polyphenole
- Macamide
- Macaene
- weitere Pflanzenstoffe
Die genaue Zusammensetzung kann sich unter anderem mit Farbtyp, Standort, Erntezeitpunkt, Trocknung, Lagerung und Verarbeitung verändern.
Das Vorkommen einzelner Stoffe erlaubt keine vereinfachte Aussage über die gesundheitliche Wirkung eines gesamten Maca-Produkts.
Weitere Grundlagen finden Sie auf den Seiten Sekundäre Pflanzenstoffe und Polyphenole.
Glucosinolate, Macamide und Macaene
Glucosinolate kommen bei vielen Pflanzen aus der Familie der Kreuzblütler vor. Dazu gehören neben Maca beispielsweise Kohl, Senf, Rettich und Kresse.
Macamide und Macaene werden besonders im Zusammenhang mit Maca und seiner Verarbeitung beschrieben. Ihre Gehalte können sich unter anderem durch Trocknung und Lagerung verändern.
Auch hier gilt: Das Vorkommen bestimmter Stoffe allein erlaubt keine pauschale Aussage über die Qualität oder Wirkung eines konkreten Produkts.
Ist Maca dasselbe wie Ginseng?
Nein. Maca wird gelegentlich als „Peruanischer Ginseng“ bezeichnet. Dabei handelt es sich lediglich um einen Vergleichs- beziehungsweise Marketingnamen.
| Merkmal | Maca | Ginseng |
| Botanischer Name | Lepidium meyenii | beispielsweise Panax ginseng |
| Pflanzenfamilie | Kreuzblütler | Araliengewächse |
| Genutzter Teil | verdicktes Hypokotyl mit oberem Wurzelbereich | hauptsächlich Wurzel |
| Typischer Herkunftsraum | Anden | Ostasien |
Maca und Ginseng sind botanisch nicht näher miteinander verwandt.
Ist Maca dasselbe wie Ingwer oder Kurkuma?
Nein. Auch wenn bei allen drei Pflanzen unterirdische Pflanzenteile genutzt werden, unterscheiden sie sich botanisch deutlich.
Ingwer und Kurkuma bilden Rhizome. Ein Rhizom ist ein unterirdischer Spross.
Das Maca-Speicherorgan entsteht dagegen hauptsächlich aus dem Hypokotyl und dem oberen Bereich der Pfahlwurzel.
Diese Beispiele zeigen, dass verdickte unterirdische Pflanzenteile botanisch sehr unterschiedlich aufgebaut sein können. Weitere Grundlagen finden Sie auf der Seite Pflanzenteile.
Wie wird Maca traditionell verwendet?
In den peruanischen Anden besitzt Maca eine lange Tradition als Kulturpflanze und Lebensmittel.
Getrocknete Speicherorgane können gekocht, gemahlen oder zu unterschiedlichen Speisen und Getränken verarbeitet werden.
Traditionelle Verwendung ist eine kulturgeschichtliche Information. Sie ist nicht automatisch ein wissenschaftlicher Nachweis für eine bestimmte gesundheitliche Wirkung.
Maca als pflanzliche Zutat
Bei einer Zutat mit Maca sollte möglichst erkennbar sein, welche Produktform verwendet wurde.
Mögliche Bezeichnungen sind beispielsweise:
- Maca
- getrocknete Maca
- Maca-Pulver
- gelatinisiertes Maca-Pulver
- Maca-Extrakt
- Extrakt aus Lepidium meyenii
Maca kann ausserdem mit weiteren pflanzlichen Rohstoffen kombiniert werden. Für die Einordnung einer Mischung sind unter anderem die konkrete Maca-Form, die verwendete Menge und die weiteren Zutaten wichtig.
Weitere Grundlagen finden Sie auf der Seite Kräutermischungen.
Gesundheitsbezogene Aussagen zu Maca
Im Zusammenhang mit Maca finden sich unterschiedliche gesundheitsbezogene Aussagen. Aus der traditionellen Verwendung, der Herkunft oder dem Vorkommen einzelner Pflanzenstoffe lässt sich eine solche Wirkung jedoch nicht automatisch ableiten.
Botanische Merkmale, traditionelle Verwendung, Zusammensetzung eines Rohstoffs und gesundheitsbezogene Aussagen sollten deshalb klar voneinander getrennt betrachtet werden.
Dieses Pflanzenprofil konzentriert sich auf die botanische Einordnung, Herkunft, verwendeten Pflanzenteile und Produktformen.
Weitere Informationen zu unterirdischen Pflanzenteilen
Maca zeigt besonders anschaulich, dass ein im Alltag als „Wurzel“ bezeichneter Pflanzenteil botanisch aus mehreren Bereichen aufgebaut sein kann.
Passende weiterführende Seiten sind:
Weitere Pflanzenprofile finden Sie im Bereich Pflanzen. Allgemeine Grundlagen bietet der Bereich Pflanzenwissen.
Fazit: Maca richtig einordnen
Maca ist eine niedrig wachsende Pflanze aus der Familie der Kreuzblütler und stammt aus den südamerikanischen Anden. Besonders bekannt ist sie als Kulturpflanze der zentralen peruanischen Hochlagen.
Genutzt wird hauptsächlich das verdickte unterirdische Speicherorgan. Es wird im Alltag als Maca-Wurzel bezeichnet, besteht botanisch jedoch vor allem aus einem verdickten Hypokotyl und dem oberen Bereich der Pfahlwurzel.
Maca wird nach der Ernte häufig getrocknet und weiterverarbeitet. Maca-Pulver, gelatinisiertes Pulver und Extrakte sind unterschiedliche Produktformen und sollten nicht miteinander gleichgesetzt werden.
Häufige Fragen zu Maca
Was ist Maca?
Maca ist eine niedrig wachsende Pflanze aus der Familie der Kreuzblütler. Ihr botanischer Name lautet Lepidium meyenii.
Woher stammt Maca?
Maca stammt aus den südamerikanischen Anden und ist als Kulturpflanze besonders mit den zentralen peruanischen Hochlagen verbunden.
In welcher Höhe wächst Maca?
Der traditionelle Anbau erfolgt häufig in Höhenlagen von ungefähr 3.500 bis 4.500 Metern über Meer.
Ist Maca eine Wurzel?
Die Bezeichnung Maca-Wurzel ist gebräuchlich, botanisch aber vereinfacht. Das Speicherorgan besteht hauptsächlich aus einem verdickten Hypokotyl und dem oberen Bereich der Pfahlwurzel.
Was ist ein Hypokotyl?
Das Hypokotyl ist ein Bereich der jungen Pflanze zwischen Keimblättern und Wurzel. Bei Maca verdickt sich dieser Abschnitt stark.
Zu welcher Pflanzenfamilie gehört Maca?
Maca gehört zu den Kreuzblütlern beziehungsweise Kohlgewächsen (Brassicaceae).
Welche Farben gibt es bei Maca?
Die äussere Haut des Speicherorgans kann unter anderem cremefarben, gelb, rosa, rot, violett, grau oder schwarz sein.
Ist schwarze Maca eine eigene Pflanzenart?
Nein. Schwarze, rote und gelbe Maca sind normalerweise unterschiedliche Farbtypen derselben Pflanzenart.
Was ist Maca-Pulver?
Maca-Pulver besteht normalerweise aus getrockneten und gemahlenen Speicherorganen.
Was bedeutet gelatinisierte Maca?
Bei der Herstellung gelatinisierter Maca wird die enthaltene Stärke durch Wärme und Feuchtigkeit gelatinisiert. Der Begriff hat nichts mit tierischer Gelatine zu tun.
Ist Maca-Pulver dasselbe wie Maca-Extrakt?
Nein. Pulver besteht aus gemahlenem Pflanzenrohstoff. Ein Extrakt wird durch ein zusätzliches Extraktionsverfahren hergestellt.
Ist Maca dasselbe wie Ginseng?
Nein. „Peruanischer Ginseng“ ist lediglich eine Vergleichsbezeichnung. Maca und Ginseng gehören zu unterschiedlichen Pflanzenfamilien.
Ist Maca dasselbe wie Ingwer oder Kurkuma?
Nein. Ingwer und Kurkuma bilden Rhizome. Das Speicherorgan der Maca entsteht hauptsächlich aus Hypokotyl und Pfahlwurzel.
Wo finde ich weitere Informationen zu unterirdischen Pflanzenteilen?
Weitere Grundlagen finden Sie auf den Seiten Pflanzenteile und Wurzeln.